Konflikte zeigen sich als schwelende Spannungen in einem Team, als offene Konfrontationen oder als festgefahrene Muster in einem Veränderungsprozess. Häufig werden Konflikte kausal erklärt: Eine Person ist schuld, der oder die anderen reagieren nur.
In dieser Werkstatt nehmen wir eine systemische Perspektive ein: Wir analysieren das Zusammenspiel von Personen, Deutungen, Emotionen, Regelkreisen, sozialen Regeln und organisationalen Rahmenbedingungen. Anhand konkreter Praxisfälle der Teilnehmenden arbeiten wir heraus, welche Dynamiken Konflikte stabilisieren — und welche Interventionen auf den unterschiedlichen Ebenen des Systems möglich werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Üben: in Beratungsgesprächen zu aktuellen Anliegen der Teilnehmenden und in intensiven Übungen zur Konfliktmoderation in Triadensituationen. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit komplexen Konfliktlagen zu gewinnen und konkrete Handlungsoptionen für die eigene berufliche Praxis zu entwickeln.
Was Sie mitnehmen
Die Werkstatt bietet Raum, eigene Erfahrungen mit Konflikten zu reflektieren und das eigene professionelle Handeln weiterzuentwickeln.
Sie gewinnen neue Perspektiven auf Konflikte als soziale Dynamiken in Systemen und erweitern Ihre Möglichkeiten, als Coach, Beraterin, Moderator oder Führungskraft mit komplexen Konfliktsituationen professionell umzugehen.
Im Verlauf der Werkstatt beschäftigen Sie sich insbesondere mit folgenden Fragen:
- Wie entstehen und stabilisieren sich Konflikte in sozialen Systemen?
- Welche Rolle spielen Deutungen, Emotionen, Regeln und organisationale Rahmenbedingungen?
- Wie lassen sich wiederkehrende Konfliktmuster unterbrechen?
- Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnen sich auf unterschiedlichen Ebenen des Systems?
Sie entwickeln konkrete nächste Schritte für eigene Konfliktthemen, gewinnen Sicherheit in der Gestaltung von Konfliktsituationen in Triaden und Teams, und Sie reflektieren Ihre eigene Haltung als Berater*in, Coach oder Führungskraft im Umgang mit Konflikten.




